SWYP – See what you print

20. September 2011 at 16:23

Wie würde ein Drucker aussehen, wenn er aus dem Hause Apple kommen würde? Vielleicht so?

SWYP: See What You Print from Artefact on Vimeo.

Sixtus und Glaser im Gespräch

20. Februar 2011 at 23:23

Es ist Freitagabend und die Handwekskammer Stuttgart lädt ein zur Podiumsdiskussion “Die Zukunft ist 2.0″.

Am Mittwoch habe ich zu der Veranstaltung schon einen “kleinen Vorgeschmack” geschrieben, aber um ehrlich zu sein, so vom Hocker gehauen hat mich die Diskussion dann doch nicht. Statt eine Antwort auf die Frage zu bekommen, ob die Zukunft wirklich 2.0 ist, wurde leider hauptsächlich erörtert, wie sich das Internet im Laufe der Zeit entwickelt hat und die Menschen immer mehr mit dem Computer vertraut wurden.

Bevor ich nun noch eine Zusammenfassung schreibe, weise ich lieber auf die von Pascal (@freilichthirn) hin. Sehr umfassend und jedes Detail aufgegriffen: openairbrain.wordpress.com

Pascal hat die Gespräche beurteilt, ich habe mir Gedanken über die Veranstaltung im Allgemeinen gemacht.

Ohne es nun böse zu meinen, das Publikum glich dem Mitgliederquerschnitt der Handwerkskammer. Den Altersdurchschnitt von gefühlt 67 Jahren konnten nicht einmal die 10 bis 15 jüngeren Zuhörer ausgleichen. Dennoch war die Veranstaltung gut besucht. Schätzungsweiße an die 250 Personen, die der oben genannten Frage nachgehen wollten.

Mario Sixtus (geboren 1965) und Peter Glaser (geboren 1957) sprachen beide anwesenden Generationen an. Die ältere wie auch die junge. Wobei wir jüngeren uns vermehrt auf die Twitterwall konzentrierten, mit einem Ohr aber noch am Gespräch beteiligt waren. Die Twitterwall ist ein Dienst im Internet, der alle Tweets mit einem bestimmten Hashtag auflistet. In unserem Falle war es #zufo. Twitterte ich nun etwas und wollte, dass es jeder Anwesende im Raum auf der Leinwand sehen konnte, fügte ich vor, zwischen oder nach meinem eigentlichen Text den Hashtag hinzu und der Tweet erschien binnen Sekunden groß und für alle lesbar. Hier ein Beispiel:

Natürlich konnten nicht nur die Gäste lesen, was wir so getwittert hatten, sondern auch alle, die den anwesenden Twitterern folgen. Wer jemandem folgt, abonniert sozusagen die Statusmeldungen der Person, der er folgt. Wenn man sich aber auf einer Veranstaltung mit so einer Twitterwall befindet, wissen die Follower manchmal nicht, was die Hashtags bedeuten, und twittern wirres Zeugs ebenfalls mit besagtem Hashtag und erscheinen somit auch auf der Twitterwall, obwohl sie gar nicht anwesend sind.

Nach der angeheizten Diskussionsrunde traf man sich im Foyer auf ein Bier und verschiedene belegte Sandwiches. Die Herren Sixtus und Glaser, wie auch Frau Prinzig antworteten gerne auf weitere Fragen. Aber auch wir vertraten unsere Sichtweise zum “neuen Internet”, diskutierten mit den anderen Gästen und erklärten Möglichkeiten, Gefahren und Entwicklungen im „neuen“, interaktiven Internet. Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. sind schon lange kein neues Gebiet mehr für die Jugend. Ein Leben offline, kaum vorstellbar.

“Früher war nicht alles besser”, antwortete Sixtus auf der Bühne. Und meint damit, dass das Web 2.0 den Alltag vereinfacht, wenn man es in richtiger Art und Weise nutzt.

Doch eine Frage blieb meines Erachtens unbeantwortet: Ist die Zukunft wirklich 2.0?

Liebe Spiegel Redakteure,

26. Januar 2011 at 18:39

gerade habe ich Ihren Artikel “Musikindustrie: Star Wars” gelesen und musste feststellen, dass es da wohl ein kleines Missverständnis gibt. Sie schreiben immer von “Hackern”, doch das, was “DJ Stolen” und “Cee” in Wirklichkeit sind, sind die sogenannten Cracker. Oder, um es einfacher zu sagen, Skriptkiddies.

Das sind Hacker:

Innerhalb der Computersicherheit sehen Teile der Subkultur ihre Absicht darin, Sicherheitslücken aufzuzeigen und zu beseitigen, und schreiben dem Begriff einen positiven Anklang zu. In der allgemeinen Öffentlichkeit wird er häufiger für Personen benutzt, die unbefugt Sicherheitsbarrieren umgehen und solche Lücken ausnutzen, wobei ‚Hacker’ abgrenzbar von ‚Skriptkiddie’ ist: Ein Hacker besitzt tiefe Grundlagenkenntnis, ein Skriptkiddie nicht. Innerhalb des Boulevardjournalismus und der Politik werden beide Ausdrücke gewöhnlich nicht unterschieden.

Quelle: Wikipedia

Das sind Skriptkiddies:

Ein Skriptkiddie (von „Skript“ und „Kid“) ist ein Sinnbild für einen stereotypischen Jugendlichen, das sich alltagssprachlich auf den Bereich der Computersicherheit bezieht. Trotz mangelnder Grundlagenkenntnisse nutzt es vorgefertigte Automatismen, um (meist unter schriftlicher Anleitung) in fremde Computersysteme einzudringen oder sonstigen Schaden anzurichten. Die Bezeichnung hat Anklänge von unreifem Verhalten und Vandalismus.

Quelle: Wikipedia

Cracker sind, wie auch die Hacker, Personen, die eigenen Code schreiben um in fremde Systeme einzudringen. Im feinen Unterschied zu den Hackern aber, richten sie Schaden an in dem sie z.B. Zugangsdaten verkaufen oder mit kopierten Kreditkarten ihr Unwesen treiben. Hacker sind die guten. Sie decken Sicherheitslücken auf und weisen die betroffenen Firmen darauf hin diese zu schließen!

In diesem Sinne bitte ich sie doch noch einmal über die Namensgebung nachzudenken.

Ich freue mich, in folgenden Beiträgen die richtige Namenskonvention lesen zu können. Vielen Dank!

Kulturflatrate dank GEZ?!

26. Januar 2011 at 00:31

Der ein oder andere ist sicher auch schon auf die Idee gekommen, Filme oder Nachrichten, die er im Fernsehen verpasst hat, über die Onlinemediathek anzuschauen. Dazu bieten viele Sender eine eigene Mediathek an (private wie öffentliche Sender). Vor ein paar Monaten kam ein inoffizielles Programm raus das dem User über eine chicke GUI die Mediatheken oder öffentlich-rechtlichen Sender durchsuchen, die Filme anschauen UND sie im Videoformat auf die Festplatte herunterladen lässt.

Ich empfehle euch das Programm, da es 1. leicht zu bedienen ist und 2. manche Sendungen laut dem 12. Rundfunkstaatsvertrag (PDF) nicht länger als sieben Tage im Netz verfügbar sein dürfen.

Gerade als GEZ-Zahler sehe ich hier den Vorteil, entsprechende Filme und Nachrichten für mich herunter zu laden um diese später noch anschauen zu können, wenn sie eigentlich schon gelöscht wurden.

Zu erst war ich mir ein wenig unsicher, ob das auch legal ist, da das Programm ja nicht von ARD, ZDF und wie sie sonst noch alle heißen, herausgegeben wurde, aber, so meine Recherche im weiten Netz, verbreite ich die Filme nicht und zeige sie an keiner öffentlichen Veranstaltung, ist das in Ordnung. Wobei auch das schon wieder schwammig klingt…

Aber mal ehrlich. So viel Geld für die GEZ jeden Monat für das was ich im Fernsehen noch sehe? Dann doch lieber die GEZ eine Kulturflatrate heißen und die Videos laden, damit ich sie anschauen kann, wann immer ich Zeit habe. Ob und wann ich sie dann lösche bleibt mir überlassen.

Für den Windows oder Linux PC gibt es das Programm hier: MediathekView

Und für die Mac-User unter folgender Adresse: http://appdrive.net/mediathek/

Tüfteln, Club-Mate trinken und Spaß haben

20. Januar 2011 at 21:14

Schwer zu finden und doch ist immer etwas los. Im Shackspace in Stuttgart treffen sich begabte Tüftler oder die, die es mal werden wollen. Auf ca. 120 qm ist für jeden etwas dabei. Vom Club-Mate Getränkeautomat bis hin zur Weltherrschaftsbedienstation ist alles dabei. Der Shack ist ein eingetragener Verein, hat schon an die 80 Mitglieder und ist somit der zweitgrößte Hackerclub Deutschlands. Gegründet im März 2010 bietet der Verein einen täglichen Treffpunkt, um neue Projekte zu gestalten oder um einfach unter Menschen zu sein.

Ist man das erste Mal dort, bekommt man natürlich eine Führung durch die Räume des Shacks. Dabei geht es immer draußen los, denn das erste große Highlight ist das vollelektronische Türschloss. Über einen PC oder ein Smartphone wählen sich die Key-Träger in das WLAN ein, starten ein Terminal und öffnen mit ein paar Befehlen das Schloss. Was früher noch schön mit einem Haustürschlüsseln bewerkstelligt wurde, geschieht heute mit einem elektronischen Schlüssel.

Für jeden etwas dabei

Herkommen kann jeder. Auch hier kann man sich davor schon im Internet erkundigen, ob jemand anwesend ist. Dafür gibt es im Wiki unter shackspace.de eine virtuelle Lampe. Leuchtet sie rot ist niemand da, erstrahlt sie dagegen gelb, kann man vorbei kommen und wird empfangen. Da der Shackspace gut besucht ist, lohnt es sich früh zu kommen. Denn, die guten Plätze sind heiß begehrt! Auch wenn nicht alle Werkzeugen vorhanden sind, das meiste kann dann doch aufgetrieben werden oder jemand bringt es von daheim mit. In diesem Sinne sind auch Sachspenden gerne gesehen!

Den Shack flattrn

Unterstütze den Shack e.V.

Ihr wollt den Shack mit einem kleinen Obulus unterstützen? Dann besucht doch die extra dafür eingerichtete Homepage unter rescue.shackspace.de. Hier könnt ihr flattrn, donaten oder überweisen. Wer will, kann sogar offline flattrn. Dazu einfach zum Shack kommen und an der Eingangstüre den QR-Code benutzen.

Ich will auch

Gerade ist es noch ein bisschen schwierig das Gebäude zu finden, aber auch hier hilft das Wiki mit einer bebilderten Anleitung. Leider muss der Shack gegen Ende März seine Räumlichkeiten verlassen. Grund dafür sind die Bauarbeiten an Stuttgart 21, weshalb der Vermieter gekündigt hat. Was aber wiederum den Vorteil hat, an ein neues Gebäude zu kommen, vielleicht sogar mit größerer Nutzungsfläche! (Wer ein solches besitzt, diesen Text liest und es gerne dem Shack vermieten möchte, kläre dies doch bitte mit den Ansprechpartnern auf shackspace.de)

Und wer jetzt noch mehr über den Shack wissen will, der lässt es sich einfach selbst von den Membern zeigen. Dazu haben sie einen sehr gelungenen Trailer gefilmt. Einzig der Ton der Sprecher ist ein bisschen leise, müsst dann eben besser hinhören ;-)

shack.space – Der Trailer from shack e.V. Hackerspace Stuttgart on Vimeo.

P.S.: Keine Angst, dort beißt niemand! Jeder ist willkommen :-)