Von Dingen, die die Welt bewegen könnten

4. Mai 2011 at 16:52

So viel ist im März und im April passiert, die Nachrichten waren schon fast am überquellen. Dabei war aber nicht nur Interessantes dabei. Als das größte Ereignis 2011 wurde es angepriesen und viele nahmen sich auch die Zeit, es sich anzuschauen, aber die Hochzeit von William & Kate (übrigens: Die Eltern aus der Serie Alf hießen auch so) hat mich nun gar nicht interessiert. Spannend war daher aber zu sehen, wie viele es angeschaut haben oder sogar dabei waren, gecampt vor der Kirche um ja einen guten Platz und Blick zu erhaschen.

Dabei gab es doch die letzten Wochen so viele interessante, wie auch nicht so tolle Nachrichten. In Japan überschwemmt eine riesige Flutwelle die Ostküste und reißt gleich noch das Atomkraftwerk in Fukushima mit sich. Viele Japaner sind nun obdachlos. Eine riesige Wassermasse, als wär sie gar nichts, fegte durch die Landschaft und pflügte ganze Häuser um. Auch nicht mit abnehmender Geschwindigkeit, als würde es nicht mehr enden wollen.

Und dann die Informationen über eine mögliche Kernschmelze im Atomkraftwerk. Gerade passend zur Anti-AKW-Demonstration in Neckarwestheim. Als meinte es einer da oben gut mit den Demonstranten. Das Unglück hat der Demo noch mehr “Macht” gegeben und die 45 km lange Menschenkette, vom Stuttgarter Landtag bis zum Atomkraftwerk Neckarwestheim, kam ohne Unterbrechung zustande.
Trotz allem Übel stellte der Atomkraftwerkbetreiber Tepko nicht immer die richtigen Werte und Informationen der Presse bereit. Einmal wurde von einer Kernschmelze gesprochen, ein paar Stunden später dieselbe Aussage aber wieder dementiert. Auch habe ich gehört, man möchte seitens Tepko gerne immer schlechte Nachrichten veröffentlichen um im Nachhinein sagen zu können, es sei doch nicht so schlimm gewesen.

Erinnert ihr euch noch an BP? Das war doch dieser Ölriese letztes Jahr, dem im Golf von Mexico eine Ölbohrung geplatzt ist. Viele (fast unendliche) Liter Öl verschmutzten das Meer und die Tiere, die darin leben (/lebten). Wer in der Fahrschule aufgepasst hat weiß, dass ein Tropfen Öl 600 Liter Wasser verunreinigen kann! Und was les’ ich da so neulich in den Nachrichten? BP verlangt Schadensersatz für das blöde Ventil und von dem unachtsamen Betreiber der Ölplattform. Die Klage beläuft sich auf 40 Milliarden US Dollar.

Lustig hingegen, wenn auch nicht von BP selbst, Werbeplakate wie z.B. “BP – Wir betanken auch Ihren Golf” oder “Seid doch froh, dass wir keine Atomkraftwerke bauen!” (siehe rechts).

Mein Park, dein Park, unser Park

Jetzt ist auch noch bekannt geworden, dass unsere lieben Parkschützer doch nicht ihre Zeltstadt verlassen möchten. Die Information war irrtümlich, so hieß es, da es damals Mitbewohner gab, die sich einschüchtern haben lassen, da sie nicht richtig an das Ende von Stuttgart 21 geglaubt haben. Die wirklichen Parkschützer aber bleiben. Jetzt haben sie schon sieben Monate durchgehalten, da ist es nur ein Katzensprung, bis das Projekt abgeblasen ist. Und falls ihr euch aufregt über die Verschmutzung im Schlosspark, das ist nicht ihre Schuld, sondern die der Stadt: Sie leere zu wenig die Mülleimer, hieß es. Bei an die 60 bis 70 Parkschützer auch verständlich, dass da mal die Mülltonnen, es sind ja auch nur so kleine, voll sind!

Lies nochmal, bevor du twitterst

Quelle: favstar.fm

Wer den Montagmorgen aufmerksam (oder auch nicht) verbracht hat, wurde überall von der Todesnachricht Oba…, ‘tschuldigung, Osamas beschallt. Auch der @RegSprecher wollte etwas dazu sagen, bzw. Gesagtes der Kanzlerin der Allgemeinheit verfügbar machen. Raus kam, was im Bild über dem Absatz zu sehen ist.

Pech nur, dass wahrscheinlich schon so viel über Obama getwittert und geredet wurde, dass die Finger schon automatisch ein “b” anstelle des “s” gemacht haben.

Vom RegSprecher auch gleich wieder gelöscht, konnte dennoch, wie man ebenfalls auf dem Bild sieht, der Tweet virtuell gespeichert werden, in dem er retweetet (von anderen Nutzern ebenfalls getwittert) wurde. Und das nicht gerade wenig.

Track me

Auch Apple hat es sich nicht nehmen lassen, erneut Schlagzeilen zu machen. Leider ebenso negative. Jeder iPhone- und iPadbesitzer, welcher GPS auf seinem Smartphone/Tablet nutzen kann, wurde von Apple “überwacht”. Natürlich, wie sich später herausstellte, anonymsiert. Anhand einer einfachen Datenbank, die sogar noch für jeden lesbar bei einem Backup auf die Festplatte kopiert wird, kann man ein ungefähres Bewegungsprofil nachstellen.
Obwohl dadurch ein großer Hype entstand, ich wusste das schon seit längerer Zeit. “Schuld” war eine 1-Tagesveranstaltung des Sicherheitsfirma Cirosec. Ronny Sackmann, der auch Beiträge für die iX schreibt, demonstrierte, wie einfach es ist, Daten von einem iPhone auszulesen. Dazu nutzte er auch die entsprechende Datei, die er auf eine extra dafür umgeschriebene Google Maps Karte hochlud. Schon verblüffend, was mein Smartphone so macht, ohne es mir zu sagen.

Es sind aber nicht die Standortdaten, die Apple da speichert, sondern WLAN Access Points. Als eigentlich positiver Vorgedanke von Apple, um auch iPodbesitzern irgendwann einmal die Möglichkeit zu geben, ihre Position herauszufinden, ist es nun nach hinten losgegangen. Jedes iPhone hat nun seine Koordinaten zu Apple hochgeladen und dafür ein Update für die Datenbank bekommen, was es so für WLANs in der Umgebung gibt. Daher auch keine relativ genau Ortung.

Angeblich will Apple mit dem iOS Update 4.3.3 diesen “Programmierfehler” beheben. In Anführungsstrichen deswegen, da ich es, um ehrlich zu sein, nicht sehr tragisch finde. OK. Wird mein Handy mal geklaut, kann derjenige herausfinden, wo ich schon mal war und wo ich mich häufig aufhalte. Aber kann er mit dieser Information etwas anfangen, das mir schaden könnte? Mir fällt gerade nichts dergleichen ein, da ich auch nicht abgeneigt bin, Dienste wie Facebook Orte, Foursquare oder Gowalla zu nutzen.

Ach ja

Sony hat nach einem Hackerangriff schätzungsweise 100 Millionen Kundendaten verloren. Davon betroffen sind User des Playstation Network (PSN) und des Video- und Musikdienstes Qriocity. Naja, wenigstens hat sich der Vorstand verbeugt und sein tiefstes Bedauern den Anwendern ausgesprochen.

Das war zwanzigzehn

7. Januar 2011 at 21:08

Ich sollte vielleicht nicht so viel prokrastinieren, dann wär mein Jahresbericht zu 2010 schon früher online gegangen, jetzt muss ich mich eben doch noch hinsetzen. 45 Minuten bleiben mir noch, dann kommt Castle!

Gemütlich angefangen hat das letzte Jahr, wie könnte es auch besser sein, mit meinem Urlaub. Gerade mal drei ein halb Monate war ich da schon im Jugendhaus in Tettnang als Zivi angestellt. Im Februar kam dann auch der neue Zivi und ich war nicht mehr alleine. So ging das dann auch bis Mitte Juni weiter und meine neun Monate waren auch schon wieder vorbei. Rückblickend war es echt eine tolle Zeit und ich habe es sehr genossen. Danke noch mal!

Während dem ersten halben Jahr im Jugendhaus ist viel passiert. Von einer Ski- und Snowboardausfahrt über mehere Filmnächte und Konzerte bis hin zu neuen Gerichten für den Mittagstisch, war alles dabei. Gegen Ende meiner Zeit durfte ich mich auch mit iMovie (Videobearbeitung am Mac) beschäftigen, da wir einen kleinen Jahresbericht über das Jugendhaus gedreht haben.

Fast nahtlos ging es dann auch wieder in den Berufsalltag in der Bank über. Passwörter und Kennungen funktionierten noch alle, somit konnte ich wieder problemlos dort weiter arbeiten, wo ich neun Monate davor aufgehört habe. Obwohl ich in Juli eigentlich schon wieder daheim wohnte, fuhr ich noch mal an den schönen Bodensee. Abschlussball von ein paar Jugendlichen war angesagt und ein Besuch der Bregenzer Festspiele. Eigentlich sollte ja die Oper Aida gezeigt werden, da das Wetter aber nicht so wollte und es “kein singing in the rain” gibt, musste die Generalprobe leider abgesagt werden und wir fuhren wieder zurück. Leider keine Oper gesehen, dafür aber ein tolles, verlängertes Wochenende gehabt.

Gegen Ende August gingen dann ja die Proteste gegen Stuttgart 21 so richtig los und da meine Arbeitsstelle fast direkt neben dem Abriss des Nordflügels liegt, konnte man kurz mal vorbei schauen, wie weit sie schon sind. Für Faule gab es ja dann auch noch FlügelTV! Trotzdem bekam ich von der Baustelle und den Demonstrationen nicht viel mit, außer ich wollte nur von meinem Arbeitsplatz in die Stadt. Ein Durchkommen, manchmal mit spöttischen Nebenrufen, war nur bedingt möglich. Aber sei es wie es war, passiert ist zum Glück nichts, das kam ja erst Ende September.

Ende September konnte man erstmals wieder sehen, wie schnell doch wirres Zeugs, online von A nach B wandert. Berichte wurden über die Zustände geschrieben, obwohl keiner der Redakteure anwesend war. Man beruhte sich auf Twitternachrichten. Manches wurde später noch aber noch korrigiert.

So langsam machte ich mich dann auch auf die Suche nach einer eigenen Wohnung in Stuttgart. Sie sollte mindestens zwei Zimmer haben, in der Nähe der Innenstadt liegen, eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz haben und im bezahlbaren Rahmen liegen. Immobilienscout24 war meine neue lieblings Webseite. Kein Tag verging, an dem ich nicht mehrere Objekte online betrachtete. Zum Glück gibt es Digitalkameras und aussagekräftige Objektbeschreibungen, sonst wär ich zu oft enttäuscht wieder gegangen. Vier Wohnungen habe ich mir dann angeschaut und die vierte ist es dann auch geworden =)

Ein schönes (verpixeltes) Haus, ca. zehn Minuten mit der U-Bahn von der Innenstadt entfernt. Die Wohnung liegt zwar im dritten Stock, war aber nur ein kleines Problem beim Umzug mit der Waschmaschine, sonst ist es herrlich dort “oben”.

Im Oktober und November kam ich in den Kontakt mit der Jugendpresse. Auf den großen Jugendmedientagen in München erfuhren wir 500 Teilnehmer eine Menge zu Social Media, Journalismus, Photographie und anderen Themen. Noch als Teilnehmer lernte ich in einem halbtägigen Workshop die Kunst der Portraitfotographie. Bis jetzt konnte ich es leider noch nicht erweitern, das kommt aber sicher noch. Zu den JMTs in Stuttgart, den “kleinen” meldete ich mich als Teamer an und organisierte mit ein paar anderen alles technische. D.h., Equipment von A nach B bringen und später wieder abholen, neue Technik inventarisieren und die Laptops an die Infrastruktur der Hochschule der Medien anpassen. Geschlafen wurde auf beiden Veranstaltungen im Schlafsack. Einmal in einer großen Turnhalle, einmal in einem Klassenzimmer einer Schule.

Der Dezember kam und ich schloss das Jahr wieder mit meinem Jahresresturlaub ab. An Silvester ging es dazu nach Dresden. Und mit reichlich Verspätung im neuen Jahr wieder mit der Bahn zurück.

Zu guter Letzt noch ein paar Statistiken.
Das Blog habe ich im Februar angefangen zu schreiben. Es ist eine Selbstinstallation auf dem Webspace von Cwcity.de. In der Zeitspanne von elf Monaten kamen 61 Beiträge zustande, was in etwa fünf pro Monat bedeutet. Ganze 4.236 mal wurden Beiträge gelesen, aber nur 16 Kommentare gepostet. Da mein Zähler erst seit Mai funktioniert, waren es trotzdem noch 2.276 Besucher im Jahr 2010.
Wie oft ich das Design gewechselt habe, weiß ich leider nicht mehr, aber es war zu oft… Ich hoffe, das wird dieses Jahr besser.

In diesem Sinne wünsche ich nochmals ein frohes neues Jahr und seid gespannt, was es in Zukunft hier geben wird (ich bin es auch!).

Sorry, da kann ich nur lachen

3. Dezember 2010 at 01:06

Gerade in meiner Twittertimeline einen (interessanten) Artikel gegen Stuttgart 21 gefunden. Die Taz schreibt ein bisschen über zwei Journalisten, die einen Preis gewonnen haben, weil sie das Thema S21 sehr gut beleuchtet und die Fakten an den richtigen Stellen gesucht und gefunden haben. So konnte z.B. Arno Luik mit seinem Text “Ab in die Grube” beweisbare Argumente gegen das Großprojekt bringen, während die Gegner teils schon fast ohne frische Beweise da standen.

Das hört sich ja schonmal gut an, es wird auch Heiner Geißler gelobt, der das gemacht hat, was schon viel früher hätte passieren sollen: Transparenz zu schaffen. Durch die offene Runde konnte jeder die Schlichtungsgespräche mitschauen und keiner der beiden “Parteien” konnte es später widerlegen.

Was mich aber schockiert hat war folgender Abschnitt:

In diesem Falle aber half das der interessierten Öffentlichkeit wenig. Denn hinter beiden Zeitungen steht ein Verlag: Die Südwestdeutsche Medienholding, die ordentlich bei der Landesbank in der Kreide steht, besitzt ein publizistisches Monopol. Kritiker sagen: die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft, die die Geschicke der Landesbank lenken, bestimmen auch die Blattlinie in Stuttgart.

Hier geh es darum, dass die Stuttgarter Zeitung und Nachrichten bei der LBBW wohl ein Konto haben und das nicht sehr gut aussieht, da viele von der StZ und der StN abweichen, da sie sich als Befürworter “geoutet” haben. Heißt das jetzt also, alles, was eine Zeitung schreibt, ich aber nicht dafür bin, dann darf ich sie nicht mehr kaufen? Dürfte ich jetzt auch keine TAZ mehr lesen, weil sie mir zu sehr gegen S21 ist?

Ich denke, das hängt von einem selbst ab. Niemand und nichts kann einen zu 100% befriedigen. Immer gibt es irgendwo etwas, was nicht so ganz passt! Aber dafür die Banken noch ins Spiel setzen? Ich weiß ja nicht…

Stuttgart 21 wird zu Stuttgart 21 plus

1. Dezember 2010 at 10:21

Gestern, genau zwei Monate nach der gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Polizei und Stuttgart 21 Demonstranten sprach Heiner Geißler seinen Schlichtungsspruch. Die Stuttgarter Zeitung hat ihn auf acht Seiten abgetippt. Hier ein paar Auszüge, die ich recht gut fande.

Webseiten und der Organisation von Zehntausenden Menschen per Mausklick kann die Demokratie nicht mehr so funktionieren wie im letzten Jahrhundert. Die Zeit der Basta-Politik ist vorbei, auch Parlamentsbeschlüsse werden hinterfragt, vor allem wenn es Jahre dauert, bis sie realisiert werden. Sie müssen jedenfalls in dieser Zeit immer wieder begründet und erläutert werden.

Ein Bürgerentscheid zu der Grundsatzfrage Stuttgart 21 Ja oder Nein ist dagegen rechtlich unzulässig. Bei einer bloßen Bürgerbefragung hätte das Ergebnis keinerlei Auswirkungen auf den Fortgang des Projektes. Die Deutsche Bahn ist nicht verpflichtet, einem solchen Votum zu folgen. Hinzu kommt, daß der Vorstand der Bahn gesetzlich verpflichtet ist, Schaden vom Unternehmen abzuwenden, der bei einem Bau-Stopp von S 21 in Milliardenhöhe entstünde.

Bei einem Ausstieg aus Stuttgart 21 entstünden den Projektträgern, insbesondere der Bahn AG, hohe Kosten, die von den S21-Gegnern auf 600 Millionen Euro, von der Bahn auf gut 2,8 Milliarden Euro beziffert werden. Deshalb haben wir diese Frage von drei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften einer Plausibilitätsprüfung unterziehen lassen: Eine der Gesellschaften kommt zu der Auffassung, daß ein Ausstieg rund 1 Milliarde Euro kosten würde, die beiden anderen gehen sogar von 1,5 Milliarden Euro aus. Das ist viel Geld dafür, daß man am Ende nichts bekommt.

Auf Seite 7 des Artikels sind die zwölf Hauptpunkte aufgelistet, die Herr Geißler als zwingend Notwendig ansieht, damit Stuttgart 21 PLUS realisiert werden kann.

Für mich hört sich das doch gut an. Ich finde es auch klasse, dass Projektgegner und -befürworter doch noch den Weg zum Schlichtungsgespräch gefunden haben. Wenn es auch anfangs noch nicht so sehr nach einer plausiblen Lösung klang, denke ich, mit S21+ können beide Seiten einen Gewinn verzeichnen!

Über die Kosten wurde leider nicht gesprochen, “wegen der Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen bei den Ausschreibungen”. Ich hoffe mal, dass die Bahn da trotzdem irgendwie, irgendwo noch Angaben machen kann, denn das ist in meinen Augen das wichtigste!

Was haltet ihr davon? Hattet ihr ein anderes Ergebnis erwartet oder freut ihr euch, dass nun eine Lösung gefunden wurde?

Es ist nur ein Gerücht,

11. Oktober 2010 at 23:14

aber vielleicht kann mir ja der ein oder andere sagen, ob das stimmt (oder nicht), bzw. auch einen Link posten, in dem es bestätigt wird.

Gerüchte sagen, die Schülerdemonstration wäre friedlich verlaufen, hätten, die Schüler sich an den angemeldeten Platz gehalten. Dieser war nämlich 500 Meter weiter entfernt von dem Punkt, an dem sie sich beim Eintreffen der Polizei befunden haben.

Ich habe es selbst erst heute morgen in der Bahn gehört und grad noch mal geschaut, aber außer einen Kommentar in einem Forum habe ich dazu nichts weiteres gefunden.

Dazu kommt aber auch noch, dass die Demo während der Schulzeit abgehalten wurde und somit alle, die dort demonstriert haben, den Unterricht geschwänzt haben. Den Lehrern wird nun vorgeworfen, ihre Aufsichtspflicht verletzt und in pädagogischer Weiße falsch gehandelt zu haben.
Auch wenn jeder seine eigene Meinung für oder gegen Stuttgart 21 bilden kann und darf, so sollte er in erster Linie auf die richtige Entscheidung achten, wenn dabei andere Personen mit ins Spiel kommen!